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Smart Home: Markt der Zukunft? Die 6 wichtigsten Fakten
#123 4/01/2017 Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten.

Wie sieht Wohnen in der Zukunft aus? Smart Home Systeme und das Internet of Things sind keine neuen Ideen, aber woran scheiterte bisher eine großflächige Umsetzung? Wir zeigen in unseren Top 6 Fakten zu Smart Home, dass die Zukunft näher ist, als Sie denken!

Ding: Es ist keine Milch mehr im Kühlschrank. Ding: Die Wäsche ist fertig. Ein fleißiger Lebenspartner, der Ihnen Nachrichten schreibt? Heinzelmännchen mit Internetzugang?

Nicht ganz. Es ist Ihr intelligent vernetztes Zuhause.

Smart Home, das bedeutet Haushaltsgeräte, die untereinander und per Smartphone auch mit Ihnen kommunizieren, um sich ganz Ihren Bedürfnissen anzupassen. Smart-Home-Systeme existieren inzwischen auch außerhalb von Science Fiction und ambitionierten Entwurfskizzen. Sie sind für viele Menschen Alltag und erobern den internationalen und den nationalen Markt. Der NIMIRUM-Blog fasst aus unserer aktuellen Marktanalyse die 6 wichtigsten Fakten im Überblick zusammen.

1. Alles nichts Neues

Das Konzept des Smart Home gibt es schon seit mindestens 20 Jahren. Die Durchsetzung auf dem Massenmarkt scheiterte aber bisher, und erst die jüngsten Entwicklungen von mobilen Endgeräten und leistungsstarken Apps machen erstmals eine Massentauglichkeit möglich.

2. Von 0 auf 100 in zehn Jahren

Für die kommenden zehn Jahre wird Smart Home allein in Deutschland ein Wachstumspotenzial von bis zu 19 Milliarden Euro vorausgesagt. Ob es ausgeschöpft wird, hängt nicht nur von der Technologie selbst ab. Auch gesellschaftliche Debatten werden großen Einfluss auf die Entwicklung haben.

3. Das geht mich was an

Kosten und Datensicherheit sind die beiden wichtigsten Faktoren für den Verbraucher. Das wird auch in der Diskussion um die verpflichtende Einführung von intelligenten Stromzählern, so genannten Smart Meter , deutlich.

4. Google ist längst dabei

Das wichtigste an der Debatte über die Datensicherheit: Sie sind spät dran. Google hat sich längst in den Smart Home Markt eingekauft und weiß schon jetzt, wann Sie zuhause sind. Alles zu spät für den Datenschutz? Auch die Rolle des Riesen ist keine Frage der Technologie, sondern der öffentlichen Wahrnehmung.

5. Datenschutz von innen

Unsere Einschätzung: Noch ist nicht alles zu spät für den Datenschutz. Google rechnet bereits mit dem Rechtsstaat und entwickelt, ebenso wie Microsoft und Apple, eigene Toolkits, die für Datensicherheit sorgen sollen. Die große Frage: Werden diese Lösungen transparent und überprüfbar sein?

6. Smart-Home-Vielfalt – Fluch oder Segen?

Der deutsche Smart-Home-Markt ist vom Start-up-Unternehmen Tado bis zum Energie-Riesen RWE sehr vielfältig aufgestellt. Der Nachteil daran: Die Lösungen unterschiedlicher Hersteller sind oft nicht untereinander kompatibel. Dieses Problems der Interoperabilität nimmt sich nun das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie an.

Vom Smart Home zur Smart City – smarte Zukunftsperspektiven

In unserer Marktanalyse beobachten unsere NIMIRUM-Experten den Markt und sein Wachstumspotential. Synergieeffekte zwischen Energiebranche, Gesundheitswesen, Autoindustrie und Informations- und Kommunikationstechnologien sind schon zu beobachten . Vom Smart Home zur Smart City mit Smart Factories und Smart Hospitals könnte es nicht mehr weit sein.

Wenn Sie diese und andere Einzelentwicklungen weiter im Blick haben wollen, lassen Sie unsere Experten für Sie recherchieren.

NIMIRUM bietet Markt- und Wettbewerbsanalysen und bereitet die Debatte zu Trendthemen auf. Wir informieren Sie über wichtige Akteure, Ihre ganz individuellen möglichen Marktinteressen und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Wir empfehlen Ihnen folgende Zitierweise:
NIMIRUM: „Smart Home: Markt der Zukunft? Die 6 wichtigsten Fakten”, unter: https://www.nimirum.info/insights/b_123-smart-home-markt-der-zukunft-die-6-wichtigsten-fakten/ (abgerufen am 7/12/2018).

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Anja Mutschler

Anja Mutschler

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